In zentraler Lage der Landeshauptstadt Düsseldorf, zwischen dem Dreischeibenhaus, dem Schauspielhaus mit dem Gustaf-Gründgens-Platz, der Schadowstraße und den neuen Libeskind-Bauten, ist Europas größte Grünfassade entstanden. Die Fassade ist ein konzeptioneller Bestandteil des Geschäfts- und Bürogebäudes Kö-Bogen II. Die Hainbuchenhecken dienen als natürlicher Kältespeicher, spenden saubere und feuchte Luft und reduzieren so den innerstädtischen Wärmeeffekt. Der Entwurf des Handels- und Dienstleistungszentrums mit ca. 66.000 m² Bruttogeschossfläche stammt aus der Feder des Düsseldorfer Architekturbüros ingenhoven architects. Das Ensemble bildet den Abschluss einer umfangreichen städtebaulichen Neugestaltung im Zentrum von Düsseldorf. Schüßler-Plan war mit Planungs- und Managementleistungen an dieser komplexen Baumaßnahme beteiligt. Darüber hinaus war Schüßler-Plan mit dem Bau- und Logistikmanagement beauftragt. Insbesondere der innerstädtischen und unter Tage stattfindenden Logistik kam eine Schlüsselaufgabe zu. Die Bauabläufe wurden arbeitstäglich überprüft und optimiert.
Bauzeitliche Zufahrt Dreischeibenhaus
- Herstellung einer bauzeitlichen Umfahrung über vorgezogene Teile der Tiefgarage
- Aufrechterhaltung der Zuwegung des Nachbargebäudes (Dreischeibenhaus)
- Berücksichtigung der Aufstell- und Bewegungsflächen der Feuerwehr
Arbeitsfeld für Deckelbauweise
- Vorgezogene Tiefgaragendecke in Deckelbauweise
- Deckenöffnungen für Arbeiten unter dem Deckel/Förderung des Aushubs und Herstellung der Tiefgarage
- Deckel als Baustelleneinrichtung für Rohbauaktivitäten
- Berücksichtigung der Maßnahmen zur Arbeitssicherheit unter Tage (Bewetterung, Flucht- und Rettungswegführung)
Baustellenandienung und Umschlagplatz
- Ein- und Ausfahrtbereich für Kranandienung und Materialumschlag
- Zuwegung über hochfrequentierte Fußgängerzone/Verkehrsregelung über Lotsen und ausgewiesene Wartebereiche
- Baustellensicherheit/Zugang durch Pförtner und Wachposten sowie Drehkreuz mit personalisierten Magnetkarten
- Gesamtkoordination durch zentralen Baulogistiker
Lagerfläche Ausbaustoffe
- Aufgrund der begrenzten Flächenverfügbarkeit teilweise Lagerung der Ausbaumaterialien auf und innerhalb des Rohbaus
- Lieferung der Materialien in kleinen Mengen just-in-time
- Vertikal Transport des Baumaterials über Kran, Bauaufzüge und Rohbauöffnungen
- Koordination und Voranmeldung über Online-Avisierungsprogramm
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Foto: Titelfoto, Dirk Krüll