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Magazin der Schüßler-Plan Gruppe

Ausgabe 21 | 2023 Das Schüßler-Plan Prinzip

Kolumne | Wolfgang Keck

Wenn Zahnräder ineinandergreifen...

Dipl.-Ing. Wolfgang Keck,
Geschäftsführer der
Schüßler-​Plan infratec GmbH

Maschinenräume sind komplex – in ihnen schlägt das Herz und sie sorgen letztlich dafür, dass alles funktioniert. Ähnlich wie in einem mechanischen Getriebe, in dem jedes Zahnrad in ein anderes greift und das gesamte System antreibt, tragen auch einzelne Personen, Abteilungen oder Kompetenzzentren in einer Organisation dazu bei, dass das Unternehmen reibungslos läuft und erfolgreich ist.

Unser Maschinenraum ist von unseren mehr als 1.000 motivierten Mitarbeiter*innen geprägt. Obwohl wir mit dieser Besatzung ein großes Schiff steuern, sind wir wendig und schnell. Behäbigkeit und Stillstand waren noch nie eine Option – und sind es erst recht nicht in der heutigen Zeit. Vielmehr kommt es darauf an, flexibel und offen für Veränderungen zu sein, neue Geschäftsfelder zu erschließen und Kompetenzen sowie das Angebot weiter auszubauen.

Zwölf Gesellschaften unter dem Dach der Holding erweitern nicht nur das Portfolio der Schüßler-Plan Gruppe, sondern machen sie zu dem, was sie ist: ein zukunftsfähiges Unternehmen mit starker Besatzung. Jede Gesellschaft verfügt über eine einzigartige Bandbreite an Fähigkeiten, Erfahrungen und Perspektiven sowie Kundenbeziehungen von unschätzbarem Wert für das Gesamtunternehmen. Sie bilden die Basis für Wachstum und Diversifizierung und tragen dazu bei, die Marktposition zu stärken. Diese Vielfalt ist entscheidend, um die unterschiedlichen Herausforderungen anzugehen, vor denen wir als große Ingenieurgesellschaft stehen. Verschiedene Blickwinkel führen zu innovativen Lösungen und helfen, uns schnell auf Veränderungen in den Geschäftsbereichen einzustellen.

Die Vielfalt ermöglicht zugleich unseren Mitarbeiter*innen, sich individuell fachlich weiterzuentwickeln und je nach persönlicher Entwicklung und Ausrichtung, auch in anderen Fachbereichen innerhalb der Gesamtunternehmung arbeiten zu können. Wir schaffen Perspektiven, um unsere Mitarbeiter*innen langfristig zu binden. Wir sorgen für eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen und können den eingeschlagenen Kurs halten – auch wenn uns einmal hohe Wellen entgegenschlagen oder es stürmisch wird. Dabei muss nicht immer das große Zahnrad bewegt werden. Selbst scheinbar kleine oder unscheinbare Beiträge können einen großen Unterschied machen. Wenn alle Zahnräder, beispielsweise das der Zusammenarbeit, der klaren Kommunikation, der Loyalität und des Engagements aller Beteiligten, ineinandergreifen, stellen sie die Widerstandsfähigkeit, die Flexibilität, den Erfolg und die Effizienz des Gesamtunternehmens sicher.

Daher möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um allen Mitarbeiter*innen ein großes Dankeschön zu sagen: Eine jede und ein jeder von euch zählt! 

Fotos / Titelfoto,Theodor Barth; Portrait, Dawin Meckel